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Verknüpfung von Grundlagenforschung, klinischer Forschung und Behandlungspraxis
Das Bewegungsanalyselabor der Klinik für Orthopädie, Friedrichsheim existiert seit 2010. Ärztliche Direktorin und Geschäftsführerin ist Frau Univ.-Prof. Dr. med. Andrea Meurer.
Forschungsthemen aus dem Bereich der klinischen Bewegungsanalyse und Simulation stehen hier im Zentrum. Untersucht und behandelt werden Patienten mit unterschiedlichen orthopädischen und neuroorthopädischen Krankheitsbildern.
Zu den Aufgaben des Teams im Bewegungsanalyselabor gehören u.a. Abklärung von Schmerzen und auffälligen Gangbildern, Optimierung der Behandlung und gezielte Planung von operativen Eingriffen, objektive Verlaufskontrolle von Therapiekonzepten und Operationsauswirkungen sowie die Forschung im Bereich der klinischen Bewegungsanalyse. Auch präventive Belastungsanalysen und Sportanalysen zur Optimierung von Bewegungsabläufen werden durchgeführt.

Untersuchung verschiedener Faktoren bei der Arthrose-Entwicklung
Die Klinik verfügt über einen eigenen Forschungsbereich für Arthrose, gefördert von der Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung, mit der zentralen Aufgabe die Prozesse bei der Entstehung und dem Fortschreiten der Arthrose auf molekularer, zellulärer und biomechanischer Ebene zu verstehen. Damit sollen zum einen Biomarker identifiziert werden, mit deren Hilfe man die Erkrankung frühzeitiger diagnostizieren kann. Zum anderen will man die Zelltypen herausfiltern, die für die Arthrose verantwortlich sind, damit man deren Entwicklung gezielt blockieren und so die Arthrose stoppen oder verlangsamen kann. Die Forschung auf zellulärer und molekularer Ebene wird ergänzt durch das Bewegungsanalyselabor, welches mit modernster Messtechnik ausgestattet ist. Somit ist man in der Lage Gelenkmomente und Gelenkkräfte zu bestimmen und diese mechanisch-funktionellen Parameter in den Kontext der Arthrose-Entwicklung zu stellen. Das Zusammenspiel dieser verschiedenen Faktoren zu entschlüsseln, ist zentrale Aufgabe dieses neuen Forschungsbereichs unter der Gesamtleitung von Prof. Frank Zaucke.