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Institut für Sportwissenschaft  – Abteilung Trainings- und Bewegungswissenschaften

Unsere Forschungsschwerpunkte sind die Interaktion des neuronalen und des muskuloskeletalen Systems, deren Adaptation durch mechanische Belastung und deren Einfluss auf die menschliche Leistungsfähigkeit, Bewegungskontrolle und Bewegungssicherheit.

Der Fokus ist darauf gerichtet, das neuro-biomechanische Potenzial des Menschen zu quantifizieren, zu verändern und dessen Einfluss auf die Lokomotion im Alltag und im Sport zu untersuchen. Vor diesem Hintergrund erforscht die Abteilung auch die Rolle sportlicher Aktivität für die Prävention von Verletzungen und die Erhaltung der Lebensqualität bei Menschen im Altersgang oder mit chronischen Erkrankungen.

Plastizität von Muskeln und Sehnen

Das Ziel dieses Forschungsprojektes ist die Aufklärung der Interaktion zwischen dem Trainingsreiz und dem individuellen Adaptationspotenzial der Muskel-Sehnen-Einheit sowie der dabei involvierten biologischen Mechanismen. Zu diesem Ziel werden experimentelle Quer- und Längsschnittstudien durchgeführt. Eigenständige mechanische Stimuli in Form von Trainingsreizen werden systematisch analysiert und ihre mechanische Wirkung auf den Muskel und die Sehne quantifiziert. Hierdurch werden neue Erkenntnisse über die individuelle zeitliche Abfolge von Anpassungsprozessen nach definierten mechanischen Stimuli gewonnen, um den Effekt von komplexen Trainingsreizen auf die strukturelle Anpassung von Muskel und Sehne voraussagen zu können.

 

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