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Arbeits- und Forschungsschwerpunkte an der Praxisklinik Rennbahn AG:
- Funktionell-biomechanische Diagnostik im Bereich der Sportorthopädie und Traumatologie (Isokinetische Kraftmessung, Druck- und Ganganalysen, 3D-Kinematik, Stabilometrie, EMG)
- Laufanalyse und Einlagen-/ Laufschuhberatung
- Rad- und Sitzpositionsanalysen
Typische Fragestellungen:
- Ursachen und Therapie von Achillessehnenverletzungen (inkl. Therapieverläufe), Funktionelles Testing bei Knieverletzungen (insbesondere VKB-Verletzungen)
- Kraftverhältnisse und Muskelaktivität bei Hüft-/Leistenproblematiken und Schulterverletzungen
- Sprunggelenksorthesen: Testung und Entwicklung, Fussball- und Laufschuhforschung
Die besonderen Erfahrungen und Kenntnisse der Rennbahnklinik
- Ganzheitliches Konzept in enger Zusammenarbeit mit Ärzten und Physiotherapie
- Funktionelle Ursachensuche bei Verletzungen
- Kriterienbasierter, progressiver Rehabilitationsaufbau auf der Grundlage von biomechanischen Testungen
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Sportartspezifische Bewegungsanalyse – Breakdance
Breakdance ist ein junger Sport und in der Breaker-Szene funktioniert beim Bewegungslernen sehr viel über das Trial and Error Prinzip – ohne dass je eine detaillierte Analyse der Bewegung erfolgt ist. Und dies obwohl die Bewegungen aus einer Abfolge von vielen komplexen Bewegungselementen bestehen.
Daher lancierte die Rennbahnklinik in Zusammenarbeit mit einem der weltbesten B-Boys das Projekt «Capture Breakdance». Im Zentrum der biomechanischen Untersuchung standen vier Powermoves (Airflares, Headspin, Flares, Ninty Niners), da diese oft eingebaut und repetitiv durchgeführt werden können.
Ziel war es einerseits die Belastungen, im Sinne von Präventionsmassnahmen, zu quantifizieren und andererseits die Kernelemente einer erfolgreichen Bewegung zu eruieren.
Dank den 3D-Kinematikdaten konnten die Bewegungsteile isoliert betrachtet und danach spezifisch trainiert werden. Die Erkenntnis, dass beispielsweise die Flugphase eines Airflares durch die Hüft- und Schulterextension eingeleitet wird, kann beim Bewegungslernen als konkrete Anweisung eingesetzt werden. Durch die Kinetik konnte erkannt werden, welche Bewegungen besonders grosse Belastungen für den Bewegungsapparat darstellen. Es wirken beispielweise bis zum knapp 2-fachen des Körpergewichts auf einen Arm in Rotation und andererseits verläuft der Kraftvektor teils ausserhalb des Gelenkzentrums. Durch eine modifizierte Bewegungsausführung konnten diese High-Impactphasen reduziert werden, was verletzungspräventiv sehr wichtig ist – aber natürlich immer unter der Berücksichtigung des Style-Elements, was wichtiger Bestandteil dieses Sports ist.